Am Mittwoch, dem 23.05., fand an unserer Schule eine weitere Fortbildung mit Prof. Flint vom Lehrerfortbildungszentrum in Rostock statt. Das Thema lautete:

Energie im Chemieunterricht – von den Aggregatzuständen zu Gibbs-Helmholtz nach dem Konzept „Chemie fürs Leben“

Die 25 teilnehmenden Lehramtsstudenten, Referendare, Lehrerinnen und Lehrer erhielten einen zweistündigen, einführenden Experimentalvortrag zum Thema, um dann anschließend alle Experimente auszuprobieren. Die Inhalte wurden von Tom Wagner in seiner Dissertation aufgegriffen. Der Energiebegriff ist bei den Schülerinnen und Schülern geprägt von Fehlvorstellungen im Zusammenhang mit Alltagserfahrungen, Alltagssprache, Werbung sowie mehr oder weniger rudimentären Kenntnissen aus dem Physikunterricht. Im Vortrag wurde gezeigt, an welchen Stellen im Chemieunterricht der Energiebegriff thematisiert und möglichst Fehlvorstellungen aufgegriffen und abgebaut werden können. Dazu zählt beispielsweise in der Sekundarstufe I der Blick auf unterschiedliche Energieformen und Energieumwandlungen, die Aggregatzustandsänderungen und die chemische Reaktion sowie Darstellungen durch Energiediagramme. Für die Sekundarstufe II wurden dann alltagsrelevante Fragestellungen zum Ausgangspunkt auch quantitativer Betrachtungen, die letztlich zu einer leicht nachvollziehbaren qualitativen Ableitung der Gibbs-Helmholtz-Gleichung führten.

 

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