Heute, am 19. Mai 2019 begann unsere Kursfahrt nach Südfrankreich. Wir werden nun mit einem Reisebus der Firma „Creativ Tours“ und dem Busfahrer Steffen Krebs für 8 Tage unterwegs sein und hoffentlich ganz viel Neues entdecken, französisch sprechen und eventuell auch viele Dinge, die wir nicht kennen, probieren. Wir sind eine große Gruppe von 38 Schülern. Den größten Teil davon bildet die Klasse 10-2 des Gymnasiums, die ihre Abschlussfahrt nach Frankreich durchführen möchte. Weitere 10 Teilnehmer kommen aus der 9. und der 11. Klasse. Außerdem gibt es noch drei junge Praktikantinnen: unsere französische Fremdsprachenassistentin Flora und 2 Studierende. Begleitet werden wir von Frau Städter, Herrn Marschner und Frau Jeschke.
 
Erster Tag
 
Um 8 Uhr am Morgens startete unsere Reise nach Lindau am Bodensee, um am nächsten Tag nach Südfrankreich, genauer nach Fréjus, weiterzufahren. Auf unserer 10 stündigen Hinfahrt sind wir durch 3 Bundesländer, an vielen schönen Städten und Feldern, vor allem herrlich gelb blühenden Rapsfeldern, sowie Wäldern vorbeigefahren. Um 18:30 Uhr sind wir dann am Bodensee angekommen. Dies ist der dritt größte See in Europa und grenzt an drei Ländern. Die Stadt in der wir nächtigen heißt Lindau oder wie sie auch genannt wird :„Das bayrische Venedig”. Die Stadt hat um die 24.000 Einwohner und ist eine sehr schöne Stadt. Nach dem Abendessen hatten wir noch einmal Zeit uns die Stadt in Ruhe anzusehen und zu genießen.  Wir entdeckten dabei eine wunderschöne Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Cafés und einen hübschen Hafen. Die Zimmer in der Jugendherberge sind ausreichend für eine Nacht, denn schon morgen früh geht es weiter zu unserem endgültigen Reiseziel: Fréjus im Süden Frankreichs gelegen.
 
Jonas Guder Klasse 11
 
Zweiter Tag
 
Der 2. Tag unserer Reise begann mit einem guten Frühstück in der Jugendherberge. 8.15 Uhr sind wir dann mit unserem Bus gestartet. Während unserer Fahrt nach Fréjus passierten wir vier Länder: nachdem wir Landschaften in Österreich, in der Schweiz und auch Liechtenstein gesehen hatten, fuhren wir entlang der italienischen Blumenriviera. Bevor wir unseren Zielort erreicht hatten, bekamen wir unsere erste Tagesaufgabe, nämlich die Tunnel zu zählen. Auf dem Weg von Lindau nach Fréjus waren es sage und schreibe 172 Tunnel. Zwischendurch hatten wir immer wieder herrliche Blicke auf die zum Teil noch verschneiten Alpen und das Mittelmeer. Leider spielte das Wetter nicht mit, es regnete fast die ganze Zeit.
Als wir letztendlich in Fréjus ankamen, hatte es aufgehört zu regnen und uns erwartete eine riesige Campinganlage. Auf dieser befinden wir uns nun, untergebracht in Bungalows. Die Anlage bietet ein Restaurant, mehrere gute Möglichkeiten, um in der Freizeit sportlich aktiv zu werden und mehrere Poolanlagen mit diversen Rutschen. Nach diesem Tag freuen wir uns nun auf die nächsten Ausflüge in Südfrankreich und hoffen, viel Neues zu sehen und kennen zu lernen. Seid gespannt auf unseren morgigen Bericht aus Monaco.
 
Isabell Wehlan Klasse 9-1.
 
3. Tag Monaco und Grasse
 
Der dritte Tag startete damit, dass wir uns um 8 Uhr am Bus trafen, um nach Monaco zu fahren. Monaco ist ein winziger, unabhängiger Stadtstaat an der französischen Mittelmeerküste, der für sein luxuriöses Casino Monte Carlo, seinen Yachthafen und den großen Preis von Monaco in der Formel 1 bekannt ist. Dieser findet einmal jährlich, im Mai, in den Straßen des Fürstentums statt. Dieses Jahr hatten wir das Glück, einen Teil der Strecke live zu sehen.

Auf dem Weg zur Kathedrale Notre-Dame-Immaculée bewunderten wir das schöne Panorama der Stadt.

Gegen 12 Uhr schauten wir der Wachablösung vor dem Palast der Fürstenfamilie Grimaldi zu. Danach nahmen wir an einer Audio-Tour durch den Palast teil. Besonders beeindruckt hat uns, dass die Fürstenfamilie hier heute noch wohnt. Diesen privaten Teil durften wir allerdings nicht besichtigen.

Danach entschlossen wir uns, zum Casino Monte Carlo zu laufen. Auf Grund der Vorbereitungen zum Formel-1-Rennen, welches am kommenden Wochenende stattfindet, war die Verkehrssituation teilweise sehr chaotisch und wir mussten wirklich richtig aufpassen. Wir sind dort entlanglaufen, wo sonst die Formel-1 Autos Höchstgeschwindigkeit fahren. Auf dem Weg zum und vor dem Casino haben wir super tolle Autos gesehen.

Theoretisch nutzten wir den Gang zum Casino nur als Möglichkeit, die Toilette zu benutzen, denn spielen dürfen wir im Casino ja erst ab 18 Jahren. Dennoch waren wir von der Gestaltung der Eingangshalle beeindruckt.

Danach fuhren wir nach Grasse, in die Stadt der Düfte. Grasse ist bekannt, da 80 % der Grundlagen aller Parfüme der Welt hier hergestellt werden. Auch große Marken wie Chanel, Hermès oder Dior lassen ihre Parfüme hier kreieren. Wir erfuhren, dass ein Liter Essenz aus 3 Tonnen Blütenblättern, die per Hand gepflückt werden, 30 000 Euro kostet. Natürlich kauften auch wir einige dieser Parfümfläschchen.

Nach dem Aufenthalt in der Parfümerie hatten wir noch die Möglichkeit, in einem riesigen französischen supermarché, namens „Auchan“ einkaufen zu gehen. Dabei konnten diejenigen, die ihre Tagesaufgabe noch nicht erfüllt hatten, an der Kasse beweisen, dass sie auch wirklich französisch sprechen können.

Letztendlich können wir sagen, dass dieser Tag in Südfrankreich sehr schön, aber auch sehr anstrengend war.

Lilly Schular Klasse 9-1

4. Tag in Südfrankreich

Lehrer können manchmal ganz schön böse sein. Herr Marschner, Frau Jeschke und Frau Städter baten uns um 9:30 Uhr vor ihrem Bungalow zu sein.

Anstatt uns ausschlafen zu lassen, sagten sie, dass wir Zeit hätten uns sportlich zu betätigen. Anfangs waren davon nicht alle ganz so begeistert, jedoch begann dann die Mehrheit Volleyball, Fußball zu spielen oder in dem Außenbereich baden zu gehen. Wir hatten sehr viel Spaß und freuten uns auf die Schifffahrt nach St Tropez. Nach 2 h Freizeit in St Raphaël begannen wir unsere Überfahrt nach St Tropez. Den ganzen Tag über hatten wir wunderschönes sonniges Wetter.

St Tropez ist eine sehr eindrucksvolle Halbinsel mit einem wunderschönen Hafen und einer Menge Yachten.

Die vielen kleinen Gassen machten den Ort zu etwas besonderem. Wir finden, dass es ein Ort ist, den jeder ein Mal gesehen haben muss, da es den Anblick des alten Südfrankreichs widerspiegelt.

Nachdem wir Zeit hatten den Ort zu erkunden, fuhren wir 2 h später mit dem Schiff nach St Raphaël zurück. Den Abend ließen wir beim Volleyballspiel und selbst gekochtem leckeren Abendessen ausklingen.

Der vierte Tag war bisher einer der schönsten Tage und wir freuen uns auf die kommende Zeit.

Josyane Blumenberg und Luisa Wehlan Klasse 11

5. Tag 

Der nächste Tag begann mit einer 1-stündigen Busfahrt nach Nizza.
In Nizza besichtigten wir die Confiserie "Florian" in der es viele französische Süßigkeiten und diverse Konfitüren, wie zum Beispiel Konfitüren aus Rosen, Feigen und Jasmin, gab.
Anschließend hatten wir 3 Stunden Zeit, die Stadt Nizza mit ihrer sehenswerten Altstadt zu erkunden. Viele kleine Läden machten die Stadt schöner. Wir hatten Zeit typisch französische Gerichte zu probieren und Dinge, bezüglich unserer Tagesaufgabe festzuhalten, die typisch für Frankreich sind.
Anschließend machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Cannes. In Cannes finden derzeit die Filmfestspiele statt, weshalb die Stadt auch sehr lebendig war.
Bei schönstem Wetter genossen wir den Meeresblick am Sandstrand von Cannes. Nach 2 Stunden Aufenthalt in der Filmstadt, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Fréjus. Dort spielten wir Volleyball und gingen dann, Schüler und Lehrer gemeinsam, zusammen im Restaurant essen.
Morgen beginnt unsere Weiterfahrt in die Provence nach Apt.
 
Luisa Wehlan und Josyane Blumenberg Klasse 11
 
Hallo Karen, heute kommen noch Texte und Fotos der letzten beiden Tage. Wir kamen abends nicht dazu. Jetzt sind wir auf dem Heimweg. Ganz liebe Grüße und danke, dass du es immer weiter geleitet hast. Fotos und Tag 7 folgen.
 
6. Tag 
 
Der Tag begann mit dem Aufräumen der Bungalows. Dann führte uns unsere Reise nach Marseille. Die Fahrt dauerte ungefähr ein einhalb Stunden und dabei hörten wir uns den Vortrag über die Stadt an. Auf dem Weg machten wir eine kurze Pause an einer Raststätte. Dort gab es eine Miniaturaustellung, die das Leben der Leute in der Provence dastellte. Angekommen in Marseille, fuhren wir weiter bis zu der Kirche Notre Dame de la Garde.  Auf dem Weg dorthin sind wir mit dem Touristenzug durch viele kleine Straßen gefahren. Man geht davon aus, dass es Marseille seit 2600 Jahren gibt. Jedoch gibt es auch Forscher, die herausfanden, dass die Stadt schon viel länger existiert. Die ersten Bewohner waren die Griechen, die die Stadt erbauten. Der Ausblick von dort auf die Stadt war unbeschreiblich schön. Bevor wir zurück mit dem ,,petit train“ fuhren, machten wir ein Gruppenfoto. Als wir am alten Hafen wieder ankamen, hatten wir genug Zeit, um etwas zu essen und die Gegend zu erkunden. Daraufhin fuhren wir mit dem Bus weiter zum Lavendelmuseum. Dort haben wir einen Dokumentarfilm über den Anbau, Ernte und Nutzung Lavendel gesehen. Unser Guide zeigte uns dann wie dieser destilliert wird und weiter zu Duftstoffen oder Lavendelöl verarbeitet wird. Unsere Reise führte uns dann mit unserem Bus nach Apt und dabei erfuhren wir in einem Vortrag viel über die Provence. Angekommen in unserem Hotel in Apt, hatten wir Zeit uns frisch zu machen, denn heute war ein Abendessen in einem marokkanischen Restaurant geplant. Die Dekoration wirkte sehr gemütlich und das Essen war sehr lecker. Typisch marokanisch ist Couscous mit verschiedenen Fleischsorten, einer Brühe mit Gemüse und einer scharfen Paste, Harissa genannt. Am Ende des Abend gingen wir zurück ins Hotel, wo jeder sich auf den nächsten aufregenden Tag unserer Reise vorbereiten konnte. 
 
Viktoria Dankova, Klasse 11
 
 
 7. Tag
 
Tag sieben begann mit einem leckeren Frühstück im Hotel. Danach hatten wir Zeit auf den größten provenzalischen Markt zu gehen, um uns die vielen Stände mit den typisch provenzalischen Produkten anzuschauen. Um 12:00 Uhr ging es auf nach Roussillon, eines der schönsten Dörfer Frankreichs, welches auf Ocker gebaut wurde. Dort bewunderten wir den wunderschönen Ockersteinbruch sowie die Gebäude, die mit Ockerfarben gestrichen wurden. In Roussillon soll es auch das beste Lavendeleis geben, was man bei den warmen Temperaturen genießen kann. Danach besuchten wir den Ort Fontaine de Vaucluse und die berühmteste Sehenswürdigkeit - die Quelle der Sorgue. Diese stößt jährlich bis zu 700 Millionen Liter Wasser aus und hat eine unergründete Tiefe. Die Sorgue hat immer einen unterschiedlichen Wasserpegel, der vom Wetter abhängig ist und sie hat das ganze Jahr eine Temperatur von 12°C und hat sehr klares, reines Quellwasser. Um 18:15 Uhr kamen wir in unserer letzten Stadt an - Orange. Abends gingen wir in die Stadt, um essen zu gehen.
 
Josephine Pfeiler, Klasse 11
 
 
Unser letzter Tag der Reise,
 
der 26. Mai begann mit einem sehr verschlafenen Frühstück, welches um 7 stattfand. Davor hatten wir alle schon unsere Zimmer aufgeräumt und die Koffer waren auch gepackt, deshalb konnten wir pünktlich kurz nach 8 starten.
Unsere Rückreise führte uns durch einen großen Teil Frankreichs und wir hatten alle nochmals die Chance uns das typische Frankreich anzusehen bis wir schlussendlich in Mülhausen bzw. Mulhouse die Grenze überquerten. Unsere Fahrt wurde kurz nach dem Überqueren der Grenze pausiert, da eine größere Mittagspause bei Mc Donalds stattfand. Diese Pause lockerte die Stimmung spürbar und die Fahrt konnte ohne weitere Probleme weitergeführt werden.
Wir fuhren zu unserem Zwischenziel Karlsruhe, dort sammelten wir unseren zweiten Busfahrer ein und unserem Weg nachhause stand nun nichts mehr im Wege.
Die Fahrt klappte ohne weitere Probleme und ermöglichte es uns, dass wir gegen vier Uhr Nachts in Lübben ankamen und jeder seine Eltern begrüßen konnte.
Während der Fahrt sahen wir außerdem noch zwei passende Filme zu unserer Fahrt und hörten weitere Vorträge über, unter anderem, Orange. Die 10. Klasse hat ihren letzten Vortrag außerdem dafür genutzt sich herzlich bei den Busfahrern und den begleitenden Lehrern für diese tolle Fahrt zu bedanken, aber auch Danksagungen an die eigene Klassengemeinschaft wurden gesagt. Dies war ein wirklich guter und passender Abschluss unserer Fahrt.
Als wir alle zusammen untereinander über die erlebten Geschehnisse redeten, wurde schnell klar dass gerade die großen Städte wie Marseille und Nizza die Highlights dieser Fahrt waren, aber auch die kleineren Dinge wie das Lavendelmuseum oder die Parfümerie einen wichtigen und interessanten Beitrag zur gesamten Fahrt leisteten.
Zu guter letzt möchte auch ich mich im Namen aller für diese wunderschöne Fahrt und die vielen Erlebnisse bedanken. Gerade für die 10. Klasse war diese Fahrt ein wirklich schöner Abschluss und ermöglichte auch ein entspanntes Ende dieses Schuljahres.
Besonders möchten wir uns alle noch bei den Lehrern Frau Jeschke, Herrn Marschner und Frau Städter bedanken, welche eine wirklich spannende, abwechslungsreiche und interessante Fahrt für uns ermöglicht haben und trotz einiger weniger Zwischenfälle für ein entspanntes und harmonisches Miteinander gesorgt haben.
Vielen Dank!
 
Leander Böhm, Klasse 11
 
 
Die Zeit in Südfrankreich war sehr schön und wir konnten dort viele neue Eindrücke sammeln. Wir hatten in wenigen Tagen die Möglichkeit, sehr viele wunderschöne Städte zu erkunden. Wir können uns nicht entscheiden, welche von diesen Städten uns am Besten gefällt, da jede Stadt ihr eigenes Flair besitzt. Es war gut, dass wir in den Städten Zeit hatten, um diese alleine zu erkunden, wodurch wir auch unsere französisch Kenntnisse verbessern konnten. Abgesehen von den großen Städten an der Côte d’Azur gefiel uns auch die Provence sehr gut, da es dort sehr natürlich war. Des Weiteren konnten wir auch viel Neues durch die vielen Vorträge, die während der Ausflüge gehalten wurden, lernen. Wir bedanken uns bei den Lehren, dass uns diese schöne Fahrt ermöglicht wurde.
 
Viktoria Dankowa, Josephine Pfeiler
 
 
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