Viele deutsche Sprichwörter um das Reisen stimmen, so z.B. „Reisen bildet“, “Eine Investition ins Reisen ist eine Investition in dich selbst.“ und “Eine Sprache zu sprechen bedeutet eine Welt, eine Kultur zu übernehmen.“ Also machten sich elf Elfklässler auf, um mit 2 Lehrern Paris zu erobern. Und im Nachhinein steht fest, wir hatten den richtigen Zeitpunkt gewählt um Notre Dame noch in voller Schönheit zu sehen. Das Wissen der Fachlehrer um die Bedeutung solcher Besuche für den Spracherwerb und die Landeskunde war ein weiterer Grund für diese Reise. Und natürlich gehören solche Exkursionen auch zum Programm unserer Schule. Frau Jeschke ist extra 3 Wochen zuvor nach Paris gereist um einiges vorzubereiten. Mit dem Flugzeug von Schönefeld ging es am 08. April direkt nach Paris, wo wir in einem Hotel in der Vorstadt wohnten. Am 12. flogen wir wieder zurück. Hier lesen Sie Auszüge aus unserem Reisebericht, mal in Deutsch, mal in Französisch, mal gemischt. Insgesamt war es eine schöne Fahrt. Herzlichen Dank an Frau Jeschke und herzlichen Dank an die Schüler.

Triumphbögen von Paris

Nous avons visité les trois arcs de triomphe à Paris. (Wir haben in Paris die drei Triumphbögen besucht.)

C'était très intéressant d'en savoir plus. (Es war sehr interessant, mehr darüber zu erfahren.)

Le voyage était vraiment excitant et fantastique. (Die Reise war wirklich sehr spannend und fantastisch.)

Wir alle konnten viel über diese Millionenmetropole lernen und waren begeistert von den vielen Sehenswürdigkeiten. Schon am ersten Tag sind wir sehr viel gelaufen, waren am Abend sehr kaputt und sind todmüde ins Bett gefallen. Auch die Triumphbögen haben uns durch ihre Architektur und auch durch ihre Hintergrund- und Entstehungsgeschichte überzeugen können.

L'arc de triomphe de la Défense oder auch la Grande Arche genannt, par exemple, steht in einem modernen Hochhausviertel, welches auch als die größte Bürostadt Europas bekannt ist. Dieser Triumphbogen wurde zu Ehren der Soldaten errichtet, welche die Stadt während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 verteidigten. Im Jahre 1989 wurde das Bürogebäude la Grande Arche („Der große Bogen“) feierlich eröffnet.

Der Arc de Triomphe du Carrousel befindet sich auf der Axe historique, auf dem westlichen, zweiten Innenhof des Louvre. Er wurde von 1807 bis 1809 im Auftrag von Napoleon dem Ersten zum Gedenken an seine Grande Armée gebaut. Seitdem der Tuilerienpalast abgebrannt ist, steht dieser Triumphbogen in einem, vom Louvre und den anschließenden Galeriegebäuden gebildeten offenen Ehrenhof, mit Sichtachse zum großen Triumphbogen.

Dieser große Triumphbogen trägt den Namen Arc de Triomphe de l´Étoile und bedeutet im deutschen Triumphbogen des Sterns. Es ist ein von 1806 bis 1836 errichtetes Denkmal an der Place Charles-de-Gaulle in Paris und ist eines der Wahrzeichen der Metropole. Unter dem Bogen befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg mit der täglich gewarteten Ewigen Flamme, im Gedenken an die Toten, die nie identifiziert wurden. Das ganze Jahr hindurch finden dort Kranzniederlegungen und Ehrungen statt. Als Fußgänger gelangt man zum Arc de Triomphe nur durch eine Unterführung, was wir selbst auch erfahren haben, da der Bogen auf der Insel eines sieben bis acht spurigen Kreisverkehrs liegt. Vom Triumphbogen aus gehen 12 Straßen sternförmig in alle Himmelsrichtungen ab.

Insgesamt hatten wir alle einen guten Eindruck von dieser Stadt, welche wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeiten hat und ebenfalls wunderschöne Ecken und Viertel, sowie Bauwerke aufweist.

Ich persönlich werde Paris definitiv erneut besuchen und auch weiterempfehlen, da mich diese Stadt einfach begeistert hat.

Alena-Marie Der Louvre

Mercredi matin, nous avons visités le Louvre. C'est une musée d'art à Paris qui est très connue. Beaucoup des élèves de notre groupe voulaient voir „La Joconde".

Und dieses berühmte Gemälde, die „Mona Lisa" , war auch das erste Ziel der meisten. Als wir nach einer kurzen Suche endlich vor dem Gemälde standen, waren wir überrascht, denn das Bild ist kleiner, als wir uns es vorstellten. Es war außerdem schwierig, etwas zu erkennen, da sehr viele Menschen davor standen.

Der Louvre selbst ist mit 60.000 qm das drittgrößte Museum auf der Welt, dementsprechend konnten wir leider nur einen Bruchteil der vielfältigen Ausstellung sehen. Beeindruckend waren nicht nur die vielen Ausstellungsstücke, sondern auch die hohen Wände und die vielen Gemälde an der Decke. Insgesamt verbrachten wir dort ca. 2 Stunden.

Le Louvre etait très impressioné. Aprés ça, nous sommes allés aux „Les Halles". Là, on avait la possibilité de faire des courses.

Mir persönlich hat die Fahrt nach Paris sehr gut gefallen. Wir haben jeden Tag viel erlebt und waren immer unterwegs. Wir haben nicht nur die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten erkundet, sondern konnten auch die Kultur und Küche ein Stück weit kennenlernen. Zu meinen Highlights zählt definitiv der Eiffeltum, die Aussicht von jeder der drei Plattformen ist atemberaubend.  Auch wenn wir alle jeden Abend aufgrund des anstrengenden Programmes erschöpft waren, es hat sich wirklich gelohnt und wir hatten alle viel Spaß.

 Johann Malte Hübner  „Les Halles“

Bonjour. Quelques élèves de cours de français étaient à Paris et je vais vous raconter maintenant quelques chose sur quelque sites.

Dies wird aber zum größten Teil in Deutsch erfolgen. Eine besondere Sehenswürdigkeit war das 13 Meter tiefes Einkaufszentrum namens: „Les Halles“. Dies bedeutet auf Deutsch so viel wie: „Die Hallen“. Et „Les Halles“ sont des halles de marché. „Les Halles“ sind also ein riesiges Einkaufs- und Freizeitzentrum, das mehr als 160 Geschäfte beherbergt und darunter befindet sich einer der größten und wichtigsten Buchläden der Stadt. Die rund 160 Geschäfte befinden sich im 13 Meter tiefen Krater des Einkaufzentrums auf 3 Etagen verteilt. „Les Halles“ beherbergt zusätzlich noch 26 Kinosäle, eine Schwimmhalle, sowie oberirdische Gärten.

Est-ce que vous voulez entendre un fait intéressant sur „Les Halles”? Entgegen vielen Meinungen spricht man bei „Les Halles“ keine Liaison (frz. Bindung) aus, sondern respektiert das „h aspiré“, indem man den Namen wie [le al] spricht.

Après nous avons visité „Les Halles“ nous avon fait un détour au Centre Pompidou. 

Das Centre Pompidou, oder offiziell das Centre national d’art et de culture Georges-Pompidou, ist ein staatliches Kunst- und Kulturmuseum, welches im 4. Arrondissement, also einem Stadtteil, liegt. Es wurde auf Initiative des ehemaligen französischen Staatspräsident Georges Pompidou entworfen. Am 31. Januar 1977 wurde es nach einer 5-jährigen Bauphase eröffnet. Das Centre Pompidou soll französischen Staatsbürgern und auch Touristen aller Gesellschaftsschichten „freien Zugang zum Wissen“ garantieren.

Das Kunst- und Kulturzentrum beherbergt das „musée national d’art modern“, die „bibliothèque publique d’information“, das Musikzentrum „IRCAM“, eine Kinderwerkstatt, ein Kino, Theater- und Vortragssäle, sowie ein Restaurant und ein Café.

J’ai aussi un fait amusant pour vous. Das Centre Pompidou wurde bereits einem Jahr nach der Eröffnung im James-Bond-Film „Moonraker“ als das „Drax-Forschungsinstitut“ genutzt.

C’etait un petit voyage aux quelque sites de Paris.

Sarah Rudnik   Champs-Élysées

Avant les vacances, nous avons passé une semaine à Paris. C'était une très belle semaine. Wir

besichtigten die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten von Paris und sammelten die verschiedensten Eindrücke. Neben dem Louvre oder dem Arc de Triumph sowie dem bekanntesten Flohmarkt von Paris, besichtigten wir auch die Champsélysées. Savez-vous ce que c'est? Die

Champsélysées ist wohl die berühmteste Prachtstraße der Welt. Viele Designer und High-Fashion

Marken besitzen einen begehrten Laden an der wohl teuersten Straße der Stadt. Man kann dort in

Läden wie Adidas, Channel, Gucci, Dior oder Tiffany shoppen gehen. Mais c'est cher. Trotzdessen

wurden viele fündig oder schauten sich einfach nur die Schaufensterpuppen an. Es war ein Erlebnis, die Champsélysées gesehen zu haben, da sie den Glamour Frankreichs präsentiert. C'était

impressionnant. Ich denke uns allen hat die Besichtigung der Straße gefallen und falls du mal

nach Paris fliegen möchtest, kann ich dir eine Besichtigung der Prachtstraße nur empfehlen. Ich

hoffe ich erhalte irgendwann nochmal die Möglichkeit die Stadt der Liebe mit all ihren Facetten zu

sehen. Paris est une capitale à voir.

Frau Groch Sacré-Coeur und Place du Tertre

Après nous avons vu Paris du sommet du Tour Eiffel, nous avons pris le metro vers le Montmartre pour visiter le Sacré-Coeur. Vom Fuß des Montmartre aus, von dem der Name des Künstlerviertels Montmartre stammt, fuhren wir der Seilbahn „Funiculair“ bis zur Spitze des Berges. Das Künstlerviertel hat sich als sehr hübscher und sehenswerter Ort mit vielen kleinen Gassen und Cafés entpuppt. Trotz des starken Einflusses durch den Tourismus konnten wir im „Herzen von Montmartre“, dem Place du Tertre, viele Künstler beim Erschaffen ihrer Zeichnungen, Malereien und Portraits beobachten. Bei strahlender Sonne haben wir so einen Teil von Paris kennengelernt, den wir uns durch Filme und Ähnlichem immer so vorgestellt hatten.

Die strahlend weiße Sacré-Coeur ist von außen genauso schön, wie auch von innen. - Une église très belle avec une position plus haute et des clochers très frappant. Die Sacré-Coeur ist von vielen Orten in ganz Paris aus sichtbar – und darum konnten auch wir von der Treppe vor der Kirche aus einige bekannte Pariser Touristenpunkte, wie den Eiffelturm oder den Triumphbogen, entdecken.

Auf unserem Weg nach unten durch den Park der römisch-katholischen Kirche, vorbei an einigen Straßenmusikern, blieb der fantastische Blick auf die Sacré-Coeur immer erhalten. Bilder durften natürlich nicht fehlen.

Avant nous sommes allé au Château de Versailles, le très grand nombre de magasins a nous inviter d`acheter des souvenirs et manger des crêpes ou baguettes. Dieses Künstlerviertel ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Au revoir, Montmartre!

 Johanna Burisch  L´Opera Garnier

am Donnerstag haben wir die Oper Garnier besucht. Nach einem kleinen Frühstück im Hotel, stiegen wir in die Metro und standen wenig später vor der Oper Garnier. Sie wurde im Auftrag von Napoléon dem dritten zwischen 1865 und 1875 erbaut und ist nach ihrem Architekt Charles Garnier benannt.

Konstruiert wurde die Oper im neobarocken Stil. Das äußert sich in einer prunkvollen Fassade, welche von mächtigen Säulen dominiert wird. Auffallend sind die großen Skulpturen, die von den Säulen getragen werden. Ebenfalls zu finden sind Abbildungen, bedeutender Komponisten wie Mozart und Bach. Über allem thront eine Kuppel auf deren Spitze sich eine Apollostatue befindet, welche von Pegasusfiguren flankiert wird. Bis zur Eröffnung der Oper Bastille, im neuen Stadtteil ,,La Défence‘‘, war die Oper Garnier der größte Theaterbau der Welt. Auf einer Fläche von 11 237 Quadratmetern fanden 1900 Zuschauer Platz.

Die Oper Garnier ist mit ihrer Bauform, auch Vorbild verschiedener anderer Theater. So wurde zum Beispiel das Theater des Westens in Berlin, nach der Oper Garnier konstruiert. Leider war es uns aus Zeitgründen nicht möglich, die Oper von Innen zu besichtigen. Dafür war ich tief beeindruckt von der Architektur der Oper. Sie ist wunderschön anzusehen und selbst das ist einen Besuch wert. Als ich vor ihr stand, fühlte ich mich klein und bedeutungslos. Sie ist so imposant, dass ich mich ein wenig eingeschüchtert fühlte.

Besonders interessant ist der Fakt, dass hier das Phantom der Oper ‚‘‘geboren‘‘ wurde. Dem zu Grunde langen seltsame Vorfälle, welche sich gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts, im Opernhaus ereigneten. Legenden behaupten, man habe seltsame Geräusche aus dem Untergrund gehört. Ebenfalls konnte ein Todesfall zu dieser Zeit nie richtig aufgeklärt werden, bei dem ein tonnenschwerer Kristalllüster eine Frau erschlug.

Die Oper Garnier ist zurecht ein Wahrzeichen von Paris. Der wunderschöne Theaterbau, ist ein ‘‘Muss‘‘, beim nächsten Paris Besuch. Ich schätze mich glücklich die Möglichkeit gehabt zu haben, sie mir aus der Nähe anzuschauen.

Vendredi matin, après un petit déjeuner, nous sommes allés à l'opéra Ganier.

L'opéra a été construit entre 1865 et 1875 sur ordre de Napoléon III. Le constructeur Charles Garnier lui a donné son nom.

Elle est conservée dans un style néo-baroque. Bien qu'une visite à l'intérieur n'ait pasété possible faute de temps, sa façade est magnifique. Elle est dominée par de grand spiliers d'arcs portant de magnifiques sculptures. Au-dessus de la proue se trouvent des images de musiciens importants comme Beethoven et Mozart. Surtout, le dôme sevante d'une grande statue d'Apollon flanquée de figures de Pégase.

Jusqu'à l'ouverture de l'Opéra Bastille dans le nouveau quartier de la Défense, l'Opéra Garnier était le plus grand théâtre du monde. Il couvre une superficie de 11 237 mètres carrés et peut accueillir 1900 spectateurs.

L'Opéra est un bâtiment impressionnant et a servi de modèle à de nombreux autres bâtiments de théâtre, comme le Théâtre des Westens à Berlin. J'ai été profondément impressionné par votre architecture. Quand je me tenais devant l'opéra, je me sentais petit et insignifiant, en contraste avec ce lieu chargé d'histoire. J'ai été particulièrement fasciné par le fait que l'opéra Garnier soit un modèle pour le roman et le succès musical Phantom of the Opera. La raison en était des bruits étranges provenant de la cave et un accident dans lequel une femme a été tuée par un chandelier.

L'Opéra Garnier est un point de repère pour Paris à tous points de vue et mérite une visite. 

 Eiffelturm- Surprise!

Der Eiffelturm - oder auch la tour Eiffel - ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannt, steht er mit 324 Metern Höhe in Paris, la capitale de la France.

Das ist euch bekannt? Ce n'est pas nouveau pour vous?

C'est dommage! Aber wusstet ihr, dass der heute so geliebte la tour Eiffel, 1889 errichtet, als monumentaler Aussichtsturm erbaut wurde, um eine kleine mémoire an den 100. Jahrestag der Révolution française darzustellen? Nur 20 Jahre sollte er stehen bleiben.

Imaginez, er wäre heute nicht mehr vorhanden! La tour Eiffel ist das Wahrzeichen von Paris und zieht über 7 Millionen visiteurs pro Jahr an. Beaucoup de touristes kommen nur wegen des Eiffelturms nach Paris. À l'époque war la tour Eiffel sogar das größte Gebäude der Welt. Bei so vielen spécialités hat man doch auch gleich das Bedürfnis, la tour Eiffel zu besichtigen, non?

Unsere groupe de voyageurs war dort und anhand der vielen Gesichter, die mit großen und strahlenden Augen versehen zum ersten Mal la tour Eiffel betrachteten, kann man sehen, dass es sich gelohnt hat. Diese Sehenswürdigkeit ist définitive eine Besichtigung wert.

Man könnte meinen, des images et photographies reichen aus, um sich einen Eindruck zu verschaffen - um ehrlich zu sein, war ich der gleichen Meinung – doch steht man erst einmal davor oder betrachtet ihn von der Aussichtsplattform aus, merkt man doch sehr schnell, dass kein image der Welt dieses Bau- und Kunstwerk so darstellen könne, wie es wirklich ist: impressionnant.

Und falls man Lust auf mehr hat, kann man la tour Eiffel auch besteigen. Bis zur deuxième étage kann man noch zu Fuß kommen - das sind zwar 700 Stufen, jedoch laufen sie sich gut weg, wenn man zwischendurch les courtes pauses zum Fotografieren einlegt - aber um nach ganz oben zu gelangen, muss man den Fahrstuhl nehmen.

C'est incroyable dort oben. Die Aussicht war schon von der premier étage an magnifique, aber jetzt konnte man sogar bis zum Louvre sehen und l'Arc de triomphe bestaunen.

Allerdings muss man dennoch stark aufpassen, denn beaucoup de gens sehen das genauso und wollen naturellement auch in die Ferne sehen, weswegen es sehr voll ist. Und wenn man dann nicht genau auf seine affaires achtet, fliegen sie entweder im hohen Bogen über das Geländer oder jemand anderes nimmt sie sich mit. Pickpockets sind auch da keine Seltenheit.

Aber alles in allem ist es ein symbole wie kein anderes und absolument einen visite wert.

Karolin Gosdschan       Les catacombes de Paris

Auf unserer Kursfahrt in Paris erkundeten wir am Donnerstag, den 11.04.2019 die Katakomben von Paris. Aber „qu’est-ce que c’est les catacombes de Paris?, vous vous demandez.  (Was die Katakomben von Paris eigentlich sind, fragt ihr euch nun sicher). Je vous explique.

Die Katakomben bezeichnen die unterirdischen Steinbrüche der französischen Metropole. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurden sowohl die Steine, die für den Bau der Stadt erforderlich waren, als auch Gips und Ton in diesen Stollen abgebaut. So entstand im Laufe der Jahrhunderte ein Stollennetz von knapp 300 Kilometern unter der Hauptstadt Frankreichs.

Aufgrund von Seuchen und Hungersnöten waren die Friedhöfe in Paris Ende des 18. Jahrhunderts überfüllt. Aus Platznot kam es, dass man die Gebeine der Toten in die Katakomben überführte. Incroyable mais vrai- In dieser Zeit wurden die Knochen von sechs Millionen Parisern in die Katakomben gebracht. Il est aussi intéressant de savoir, dass die Totengräber, welche die Knochen überführten, diese später zu geometrischen Gebilden stapelten, die man heute noch -genau so- in den Katakomben vorfinden kann. Um zu erfahren, von welchen Friedhöfen die jeweiligen Gebeine stammen, muss man nur auf die Gedenktafeln, die neben den Knochen stehen, gucken.

Heutzutage muss man wissen, dass nur ein kleiner Teil –rund zwei Kilometer- der Katakomben für Besucher zugängig ist. Dies liegt unter anderem daran, dass der größte Teil der Katakomben einsturzgefährdet ist. Außerdem soll ein Trakt der Banque de France gehören, die dort den Goldschatz der französischen Nationalbank unterbringe. Davon lassen sich jedoch viele Möchtegernforscher oder „des Cataphiles“ (Katakombenliebhaber) nicht abhalten. Vor allem in den 80er Jahren feierten diese wilde Parties in den Untergründen von Paris. Sogar von schwarzen Messen wurde berichtet. Aus diesen Gründen kümmert sich die Polizei um die Überwachung der Katakomben.

En parlant de la visite: Zuerst steigen wir ein paar Treppenstufen nach unten, welche uns in den ersten Abschnitt der Katakomben leiten. Dieser führt durch die alten Steinbrüche –was gut ist, um sich schon einmal auf den, als nächstes folgenden, unheimlichen Teil, einzustellen und vorzubereiten. Denn, tout à coup, auf einmal stehen wir vor einem großen, sehr alt wirkenden, Schild, auf welchem zu lesen ist: „Arrête! C’est ici l’Empire de la Mort!“ („Stopp! Hier ist das Reich des Todes!“). Uns allen ist wohl in diesem Moment ein Schauer über den Rücken gelaufen. Très mystérieux. Wie unheimlich…

Und das Schild lügt nicht, nun wird es echt spannend. Wir betreten das Beinhaus. Circa eine halbe Stunde lang laufen wir vorbei an Knochen und Schädeln, vorbei an diversen geometrischen Formationen aus Gebeinen. Impressionnante! Wenn man sich nur vorstellt, dass an den Seiten aufgestapelt die Gebeine von Millionen von Menschen liegen. Die sorgfältig arrangierten Knochen- und Schädelreihen reichen bis unter die Decke. An vielen Stellen kann man sogar über die Knochenmauern hinweg schauen. Dahinter sind die restlichen Knochen aufgeschüttet.

En tout, die Exkursion durch die Katakomben war sehr spannend, zwar ein wenig unheimlich, aber trotzdem wirklich beeindruckend. Ich persönlich kann es nur empfehlen, sie sich anzugucken, denn solch ein Erlebnis bleibt unvergessen. Außerdem bieten die Katakomben eine gute Abwechslung zu den klassischen Sehenswürdigkeiten von Paris und sind vor allem echt sehenswert!

Notre dernier jour à Paris!  Parfümerie Fragonard    Alexandra Noack

Notre dernier jour à Paris!

Avant de rentrer en Allemagne, nous sommes allés au Carrousel du Louvre et avons visité la parfumerie Fragonard. Die Parfümerie wurde in Grasse von dem Unternehmer Eugène Fuchs ins Leben gerufen. 1926 wurde schließlich die erste Parfümerie in Grasse eröffnet. Danach verteilten sich die Geschäfte weiter in Richtung Paris und erlangten bald auch internationale Bekanntheit.

Wir haben eine 40-minütige Führung erhalten, wobei uns sowohl die Geschichte, wie auch die weitläufige Herstellung des Parfüms erklärt wurde. Dabei haben wir erfahren, dass früher eine Tonne Blüten ein Liter Essenz ergab und den Unterschied eines „eau de parfum“ und eines Parfüms von Fragonard.

Dann hatten wir eine lange Duftverkostung, in der uns viele verschiedene Düfte vorgestellt wurden.

À la fin, certains ont acheté un parfum puis sont allés à l'aéroport.

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.