Exkursion der Klasse 10/2 nach Berlin zum Holocaust-Mahnmal

 Am Dienstag, dem 29. Oktober 2019, haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10/2 fächerübergreifend eine Exkursion zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal nach Berlin durchgeführt. Frau Burmeister und Frau Mühmert begleiteten uns. Inhaltlich passte diese Exkursion in das Fach Deutsch, wir hatten den Roman „Der Vorleser“ von B. Schlink behandelt, und in das Fach Geschichte im Rahmen des Themas: Diktatur in Deutschland 1933-1945. Das Mahnmal wurde von Peter Eisenmann entworfen und besteht aus 2711 quaderförmigen Betonstelen. Wir sind um 8.26 Uhr mit dem Zug in Lübben gestartet und hielten, nach einem Umstieg in die S-Bahn, zunächst am Brandenburger Tor, von wo aus wir zu Fuß weitergingen. 
Angekommen am Denkmal, bekamen wir kurz Zeit, um erste Eindrücke von dem Stelenfeld zu sammeln. Zwischen den Steinen konnte man Enge und etwas Bedrückendes spüren. Dann ging es in die unterirdische Ausstellung, in der Ereignisse während des Holocausts aus Sicht der Opfer erzählt wird. Begleitet wurden wir von einem Audioguide. Zitate oder Briefe ermöglichten es, dass wir uns in die Geschehnisse von damals hineinversetzen konnten. Das war sehr bewegend. Das Herz der Ausstellung, vor allem für jüdische Besucher, ist der Raum der Namen. In ihm wird an die rund vier Millionen jüdischen Holocaustopfer gedacht, deren Namen heute bekannt sind. Die Ausstellung bot Aufklärung und war für alle sehr überwältigend und lehrreich. Bevor es dann wieder zurückging, sollten wir noch einmal durch das Stelenfeld laufen und erneut Eindrücke sammeln. Diese hatten sich nach dem Besuch der Ausstellung gewiss verändert. Um 13.45 Uhr waren wir wieder zurück in Lübben.

Charlotte Duwe, Klasse 10/2

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