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Krakau-Oświęcim

Auch in diesem Jahr führten wir unsere Krakau-Auschwitz-Exkursion durch. Fast der gesamte Jahrgang nahm an der Exkursion teil. Mit zwei Bussen und der Unterstützung ehemaliger Schüler traten wir am 14.12. nach dem Unterricht unsere Fahrt an. Gegen 22:00 Uhr angekommen, freuten wir uns auf das Abendessen. Vor uns lagen zwei sehr lange und anspruchsvolle Programmtage. Mit dem Film „Befreiung“ verschafften wir uns einen Überblick über die Ereignisse im Januar 1945, Grundlage für die sich anschließende sehr emotional geführte Besichtigung des Stammlagers Auschwitz. Wir besuchten dabei auch die Länderausstellung. Den Nachmittag verbrachten wir in Oświęcim. Während des Besuchs der Synagoge sowie des Stadtzentrums stand die lange gemeinsame Geschichte von Polen, Deutschen und Juden im Mittelpunkt. Nach dem Abendessen schauten und sprachen wir über den Film „Grauzone“. Auch hier half uns der Film die Führung in Birkenau besser zu verstehen und gezielter Fragen zu stellen. Am späten Nachmittag besuchten wir den kleinen Weihnachtsmarkt in Oświęcim und fuhren dann zum Abendessen. Danach widmeten wir uns dem Film "Schindlers Liste", der unseren Krakau-Besuch vorbereiten sollte. Schauplätze der Filmhandlung sollten uns am Montag während des ausführlichen Stadtrundgangs begegnen und uns die leidvolle Geschichte Krakaus während des 2. Weltkriegs in Erinnerung rufen. Auch das Gespräch mit einer Zeitzeugin, die wir erstmals nicht in Oświęcim, sondern im Jüdischen Museum trafen, erinnerte daran. Wir erlebten eine bewegende Schilderung der Ereignisse aus der frühen Kindheit der Zeitzeugin sowie die Auswirkungen dieser auf ihren weiteren Lebensweg. Eine erste Auswertung des bisher Erlebten fand bereits am Sonntag Vormittag statt, bevor wir unsere Unterkunft in Oświęcim verließen. In Arbeitskreisen und -runden konnte jeder seine Gedanken und Gefühle artikulieren. Am Sonntag in Krakau angekommen und das Hotel bezogen, stand das erste Mal ein freier Abend bevor, den viele nutzten, um unter anderem dem Krakauer Weihnachtsmarkt einen ersten Besuch abzustatten. Der Montag begann leicht sonnig und vor uns lag eine geschichtliche und kulturhistorische Führung durch Krakau. Beginnend im jüdischen Viertel, konnten wir einige Drehorte des Filmes „Schindlers Liste“ wiedererkennen, dem folgte der Wawel und dessen Kirche, die Königstraße mit dem Ziel der Marienkirche. Geschichte und Geschichtchen machten diese Führung interessant. Der letzte Tag brach an und bot wieder viel Interessantes. Am Vormittag besuchten wir das collegium maius der Universität mit seiner langen und ehrwürdigen Geschichte. Eine andere Geschichte holte uns im KZ Płaszów ein, die der Schindler-Juden, auch die Geschichte unserer Zeitzeugin. Einen besonderen Akzent setze das Salzbergwerk in Wielicka, es war unser letzter Programmpunkt, bevor es am Mittwoch nach dem Frühstück nach Hause und in die Weihnachtsferien ging.

Es blieb viel haften in den Köpfen der Jugendlichen. Sicher wird so manche Aufarbeitung erst später erfolgen. Es braucht immer Zeit, um Erlebtes und Erfahrenes zu verarbeiten.

Wir danken herzlich all unseren Förderern, die mit finanzieller Unterstützung einen erheblichen Anteil daran haben, dass wir diese Fahrt mit diesem umfangreichen Programm in der Qualität durchführen konnten.

Herzlichen Dank

  1. an die Bethe-Stiftung für die in Aussicht gestellten Mittel
  2. an das Ordnungsamt des Landkreises LDS aus den LAP-Mitteln
  3. dem MBJS des Landes
  4. dem Förderverein der Schule

 

 

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